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Echtenerroute

2 Stunde (40,0 km)
Verwaltet von: Recreatieschap Drenthe

Eine abwechslungsreiche Radtour mit Startpunkt im Dorf Echten. Die Landschaft besticht durch zahlreiche Waldgebiete, Heide, Bachniederungen und Weitläufigkeit. Außerdem radeln Sie durch Hoogeveen, eine Stadt, die einst eine Torfmoorsiedlung war.

Starten Sie Ihre Radtour im Angerdorf Echten, wo ein Landsitz aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern ist. Noch vor dem Ortsausgangsschild befinden Sie sich mitten in der Natur. Im zum Forst von Ruinen gehörenden Echtenerveld wechseln sich Wald, Heide, Niedermoor und Flugsandgebiete ab.

Am Horizont sehen Sie bereits Hoogeveen, eine Stadt, die einst eine…

Eine abwechslungsreiche Radtour mit Startpunkt im Dorf Echten. Die Landschaft besticht durch zahlreiche Waldgebiete, Heide, Bachniederungen und Weitläufigkeit. Außerdem radeln Sie durch Hoogeveen, eine Stadt, die einst eine Torfmoorsiedlung war.

Starten Sie Ihre Radtour im Angerdorf Echten, wo ein Landsitz aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern ist. Noch vor dem Ortsausgangsschild befinden Sie sich mitten in der Natur. Im zum Forst von Ruinen gehörenden Echtenerveld wechseln sich Wald, Heide, Niedermoor und Flugsandgebiete ab.

Am Horizont sehen Sie bereits Hoogeveen, eine Stadt, die einst eine Torfmoorsiedlung war. Roelof van Echten war der Begründer des Ortes. Zur Urbarmachung des Landes gründete er die „Kompagnie der 5000 Morgen“ (Hektar). Der Ursprung von Hoogeveen befindet sich dort, wo zur Erschließung des Gebiets der Kanal ausgegraben wurde. Als Hommage an den Kanal schlängelt sich das Wasserkunstwerk „De Cascade“ durch das Geschäftszentrum von Hoogeveen (Hoofdstraat).

Nicht umsonst heißt der nördliche Teil des Steenberger Oosterveld im Volksmund auch „Die kleine Schweiz“ (Klein Zwitserland). Den Namen verdient sich dieses Naturgebiet aufgrund der markanten Höhenunterschiede.

In Zuidwolde lohnt sich eine Kaffeepause mit einem leckeren Gebäck aus Drenthe. Hier finden Sie auch eine besondere Sehenswürdigkeit: das Museum „De Wemme“ für Kulturgeschichte und Handkarren.

Die Radtour startet in Echten am Knotenpunkt 75, an der Kreuzung Koekangerweg/Ruinerweg. Ganz in der Nähe können Sie kostenlos parken (z. B. am sog. „Huus met de Belle“). Man kann sich anhand der Schilder auch an anderen Stellen in die Route einklinken.

Was Sie zu sehen bekommen

75

Zuidwolderweg 2 a
7932 PP Echten

Roekpad: Spielwald und Erlebnispfad

Zuidwolderweg 2 a
7932 PP Echten
Roekpad: Spielwald und Erlebnispfad

Zuidwolderweg 1
Echten
29 63 10 62

Burg.Tonckenstraat 49
7921 KB Zuidwolde
64 65 11 18

Oosterveldweg
7921 KB Zuidwolde
13 12 35

Alteveerstraat 70
7907 AB Hoogeveen

Schutstraat 147
Hoogeveen

Raadhuisplein 1
7901 BP Hoogeveen
33

Hoofdstraat 122
Hoogeveen

Hoofdstraat 95
7902 EC Hoogeveen

Van Echtenstraat 37
7902 EK Hoogeveen

Grote Kerk Hoogeveen

Grote Kerkstraat 40
7902 CK Hoogeveen
Grote Kerk Hoogeveen

Kleine Kerkstraat
7902 Hoogeveen

Grote Kerkstraat 39
7902 CE Hoogeveen

Hoofdstraat 15
7902 EA Hoogeveen

Hoofdstraat 3
7902 EA Hoogeveen

Brinkstraat 5
7902 AC Hoogeveen

Pesserstraat 24
7901 LC Hoogeveen
31

Kinholtweg 5
7931 TN Fluitenberg
34 61 78
75

Beschreibung

75
  • Start der Radtour ist in Echten, einem alten Dorf aus dem Mittelalter. Es entstand um 1180 und gehörte zum Grundbesitz des Klosters von Ruinen. Im 13. Jahrhundert siedelten sich hier Nachkommen der Familie Van Coevorden an und bauten das Herrenhaus „Huize Echten“. Der älteste Teil des aktuellen Hauses stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jh. Der Garten dagegen wurde erst 1992 angelegt. Weitere touristisch interessante Informationen über die Umgebung erhalten Sie im Tante-Emma-Laden „‘t HUUS met de BELLE“.
  • Gleich ab dem Ortsausgang von Echten ist die Natur überwältigend schön. Das „Echtenerveld“ gehört zum Forst von Ruinen. Dieses 1.000 Hektar große Wald- und Heidegebiet ist 1940 entstanden. Der Forst besteht größtenteils aus Nadelbäumen. Bei der Bewirtschaftung wurden die Naturgebiete verschont. So sind die Feuchtheiden der Gijsselter- und Pesserkoelen mit ihrer besonderen Vegetation erhalten geblieben. Das gilt auch für die Flugsandgebiete von Echtenerzand mit den Wacholdersträuchern und bizarren Wuchsformen der Waldkiefern. Auf der Heide können Ihnen Kreuzottern, Ringelnattern und Waldeidechsen begegnen.
  • Hinter dem Wald kommen Sie durch die Dörfer Kalenberg und Fluitenberg. Beide wurde auf einem Hügel aus Kiessand errichtet, der in der letzten Eiszeit entstanden ist. Fluitenberg ist wahrscheinlich schon seit sehr langer Zeit besiedelt. In der Nähe wurden nämlich sieben prähistorische Grabhügel gefunden. Ursprünglich hieß das Dorf Vleutenberg, da es an einem kleinen Fluss namens Vleute, dem heutigen Oude Diep, lag.
  • Die Bachniederung Oude Diep steht Garant für wunderschöne Panoramen. Halten Sie am Kanal Oude Diep kurz an, um dem plätschernden Wasser des gewundenen Bachlaufs zu lauschen. Oude Diep ist einer der zahlreichen Bäche, die sich von den Anhöhen mitten in Drenthe den kürzesten Weg zum Rand der Provinz suchen. Gleich mehrere Parteien haben sich dafür eingesetzt, die Naturwerte des Oude Diep wiederherzustellen und der Natur hier neue Wege zu eröffnen. Springen Sie wieder auf den Sattel und überqueren Sie den Kanal Oude Diep. In der Ferne erblicken Sie schon die Stadt Hoogeveen.
  • Roelof van Echten war der Begründer von Hoogeveen. 1625 erwarb er ein großes Moorgebiet in der Umgebung von Zuidwolde. Zur Urbarmachung wurde die „Kompagnie der 5000 Morgen“ (Hektar) gegründet. Zur Erschließung des Gebiets wurde ein Kanal mit Seitenkanälen ausgegraben. Dies war der ursprüngliche Kern von Hoogeveen. Legen Sie bei einem kurzen Abstecher eine Pause auf einer Caféterrasse in der Hoofdstraat ein. Als Hommage an den Kanal schlängelt sich das Wasserkunstwerk „De Cascade“ durch das Geschäftszentrum.
  • Torf wurde ab dem Mittelalter bis ungefähr 1900 als Brennstoff zum Heizen der Häuser und zu industriellen Zwecken verwendet. Nachdem sich die Steinkohle durchgesetzt hatte, mussten sich die Bewohner von Hoogeveen um 1900 nach einer anderen Existenzgrundlage umschauen. Sie stellten auf Landbau, Viehzucht und Industrie um. In den 1860er Jahren war Hoogeveen sogar für kurze Zeit die am schnellsten expandierende Gemeinde der Niederlande.
  • In der Schutstraat 147 finden Sie die alte jüdische Synagoge, die heute von der Baptistengemeinde „De Schutse“ genutzt wird. Am Zuiderweg liegt ein Friedhof, dessen ältester Teil aus 1829 stammt. Ein Denkmal am Friedhof ist den jüdischen Einwohnern von Hoogeveen gewidmet, die den Zweiten Weltkrieg nicht überlebten. Daneben steht ein „Ner Tamid“, das ewige Licht.
  • Sie radeln aus Hoogeveen hinaus Richtung ehemalige Moorsiedlungen. Ab dem 17. Jahrhundert wurde in diesem Gebiet das Land urbar gemacht. In dem sumpfigen Torfmoor hatten abgestorbene Pflanzenreste nach Hunderten von Jahren eine meterdicke Torfschicht gebildet. Der hier gestochene Torf wurde getrocknet und dann als Brennstoff verheizt. Aufgrund des Torfabbaus wurden Siedlungen und Wasserwege angelegt. Daraus sind die Siedlungen der Torfarbeiter und später die heutigen Dörfer entstanden.
  • Kurz vor Zuidwolde kommen Sie zum Gebiet Steenberger Oosterveld, in dem Sie wechselweise auf Waldstücke, Heide und Nutzflächen treffen. Den Namen „Klein Zwitserland“ verdient sich der nördliche Teils dieses Naturgebiets aufgrund der markanten Höhenunterschiede. In zwei Teilen des Geländes grasen Kühe und sorgen dafür, dass die Heide nicht zuwächst.
  • Das historische Angerdorf Zuidwolde ist in der vorletzten Eiszeit auf einer Geest entstanden. Über diesen Sandrücken verlief eine alte Verbindung über Ommerschans zum Tal der Vechte. Im Mittelalter gründeten Siedler hier den Ort Zuidwolde, damals unter dem Namen Suthwalda. Die Siedlung war umringt von weitläufigen Feuchtgebieten. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebiet durch den Torfabbau trockengelegt und urbar gemacht.
  • In Zuidwolde steigen Sie ab und besichtigen das ganz besondere Museum „De Wemme“ für Kulturgeschichte und Handkarren. Jedes Jahr wird eine neue Ausstellung zusammengestellt. Das Museum beherbergt die größte Sammlung Handkarren der Niederlande. Im Obstgarten ist eine Skulpturenausstellung zu besichtigen. Neben dem Museum befindet sich die Zinngießerei „Tin-Art“. Die ständig wechselnde Sammlung enthält sehenswerte Einzelstücke und eine große Auswahl an Schmuck und Objekten aus Zinn.
  • Im Süden und Norden von Zuidwolde radeln Sie schön durch die schöne, ländliche Gegend, bis der Startpunkt dieser Radtour wieder in Sicht kommt. Dabei lassen Sie den ehemaligen Standort der Sandgewinnung (Nijstad) rechts liegen. Nach dem Überqueren der Hoogeveensche Vaart sind Sie wieder in Echten.
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Merkmale

  • Beschildert: Ja
  • Erläuterung Kennzeichnung: