Historische TT-Radroute


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3 Stunde 21 Minuten (67,0 km)

Bei dieser 65 Kilometer langen Radtour schlüpfen Sie in die Haut der ehemaligen TT-Rennhelden. Auf dem Fahrrad genießen Sie alle schönen Dinge, die Drenthe zu bieten hat. Dabei touren Sie auch auf zwei ehemaligen TT-Circuits.

Die außergewöhnlichsten Streckenabschnitte dieser Rad…

Bei dieser 65 Kilometer langen Radtour schlüpfen Sie in die Haut der ehemaligen TT-Rennhelden. Auf dem Fahrrad genießen Sie alle schönen Dinge, die Drenthe zu bieten hat. Dabei touren Sie auch auf zwei ehemaligen TT-Circuits.

Die außergewöhnlichsten Streckenabschnitte dieser Radtour sind die auf den alten Circuits. 1925, vor fast einem halben Jahrhundert, verlief die Strecke des gut 28 Kilometer langen Circuits über ein langes Wegedreieck von Rolde nach Borger, über Westdorp nach Schoonloo und von dort aus über Grolloo wieder zurück nach Rolde. Tun Sie es den Rennfahrern von damals nach! Dass die Strecke nur knapp 3 Meter breit und teils unbefestigt war, hielt niemanden ab.

Dennoch suchte man nach einem besser geeigneten Parcours, den man schließlich südlich von Assen fand. Mit zwischenzeitlichen kleineren Anpassungen war der Circuit von 1926 bis zum 24. Dutch TT im Jahr 1954 in Gebrauch. Die Start- und Ziellinie des TT Circuit liegt bis heute genau am selben Ort: Das ist ein Unikum.

Bei jedem Rennen gibt es mehrere Boxenstopps. Da macht auch die Tour de TT keine Ausnahme. Stellen Sie die Räder ruhig mal ab und machen Sie einen Spaziergang hoch oben in den Baumkronen. Der sog. „Boomkronenpad“ in der Nähe von Drouwen macht‘s möglich. Für die zahlreichen, an der Strecke gelegenen Hünengräber hatten die TT-Rennfahrer damals kein Auge. Sie schon, oder? Sie müssen keine Rekorde aufstellen oder mit der schnellsten Zeit ins Ziel kommen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Zeit in Drenthe genüsslich nutzen.

Was Sie zu sehen bekommen

Startpunkt: Stadsbroek 17
9405 BK Assen
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Gedenkstätte Lager Westerbork

Nahe der deutsch-niederländischen Grenze befindet sich ein Ort mit einer besonderen Geschichte. Von 1939 an sind im Flüchtlingslager Westerbork jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa untergebracht worden.

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Hünengrab zentrum Borger

Das Hünengrabzentrum in Borger auf dem Drentse Hondsrug ebnet Ihnen den Weg zu prähistorischen Zeiten, in denen sich die ersten Bauern in Drenthe ansiedelten.

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Hünengrab D27

Dieser Hünengrab ist eines der Prunkstücke von Drenthe. Es ist mit einer Länge von 22,5 Metern der größte Hünengrab der Niederlande.

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Baumkronenpfad

Am Buitencentrum Boomkroonpad starten verschiedene Rad- und Wanderstrecken durch dieses weitläufige Gebiet.

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Mühle von Rolde

In Rolde steht die kleinste Mühle der Provinz Drenthe. Sie ist so klein, dass so manch einer die letzte Stufe nach oben nicht nehmen kann. Die namenlose Mühle wird einfach als „die Mühle von Rolde“ angedeutet. Sie steht als Erdholländer der besonderen Ar

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Drents Museum

Das Drents Museum ist ein Museum von internationalem Format, das Erwachsene und Kinder mit seinen Präsentationen auf den Gebieten Archäologie,

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Endpunkt: Stadsbroek 17
9405 BK Assen

Beschreibung

Startpunkt: Stadsbroek 17
9405 BK Assen
  • Die Tour de TT ist eine Erlebnisroute für TT-Liebhaber. Sie erleben die alte TT-Rennstrecke mit den Augen der allerersten Rennfahrer vor vielen Jahrzehnten. Die schöne Route steckt voller historischer Anekdoten. Besonders an dieser 65 Kilometer langen Route ist, dass sie zwei ehemalige Circuits miteinander verbindet, auf denen 1925 und von 1926-1954 der TT ausgetragen wurde. Wissenswert ist auch, dass die Buchstaben TT für Tourist Trophy stehen, nach den berühmten TT-Rennen auf der Isle of Man.
  • Die Anfänge: Den ersten niederländischen TT organisierte 1925 der Motorradclub „Assen und Umgebung“. Möglich wurde dies durch das 1924 neu eingeführte Motorrad- und Zweiradgesetz. Der zuständige Minister hatte nämlich dafür gesorgt, dass das vormals geltende Wettkampfverbot durch eine Ausnahmegenehmigung aufgehoben werden konnte. Der Vorstand des niederländischen Motorradverbandes KNMV beauftragte daraufhin die Vertreter der Provinz mit der Suche nach einem für ein Straßenrennen geeigneten Circuit. Dieters, der auf Auto- und Motorsportgebiet ausgesprochen aktive Vorsitzende des 1919 in Assen gegründeten Motorradverbandes „Wander“ (N.V. Noord-Nederlandsche Automobielen- en Motoren Handelmaatschappij) machte den Vorstand des noch jungen Motorradclubs auf die Möglichkeiten der im Frühjahr 1925 fertiggestellten Straße zwischen Rolde und Borger aufmerksam. Auch der Vorstand erkannte die sich bietenden Chancen. Dies war die Geburtsstunde des TT.
  • Circuit 1925: Dieser 28,4 km lange Circuit bildete ein Wegedreieck von Rolde nach Borger, über Westdorp nach Schoonloo und von dort aus über Grolloo wieder zurück nach Rolde. Dass die Strecke nur knapp 3 Meter breit und teils unbefestigt war, hielt niemanden ab. Viel wichtiger war, dass keine offenen Brücken oder sich plötzlich schließende Bahnübergänge die Strecke versperrten.
  • Circuit 1926-1954: Das Stück Feldweg in der Gemeinde Borger war jedoch alles andere als ideal. Deshalb sucht man nach einer besseren Alternative für den Circuit. Etwas südlich von Assen wurde man schon schnell fündig. Der geplante Circuit in den beiden Gemeinden Assen und Beilen war 16,536 km lang und führte von De Haar bei Assen nach Hooghalen und über Laaghalen und Laaghalerveen wieder zurück nach De Haar. Die Mitglieder des damaligen Organisationskomitees hätten sich damals nie träumen lassen, dass Start und Ziel des TT Circuit heute immer noch an genau derselben Stelle ist.
  • Mit zwischenzeitlichen kleineren Anpassungen wurde der Circuit von 1926 bis zum 24. Dutch TT im Jahr 1954 befahren. Beim 25. Dutch TT wurde dann 1955 der eigens angelegte Circuit von damals noch 7,704 km eingeweiht. Dies war die Grundlage der heutigen, noch 4,542 km langen TT-Strecke von Assen. Der wohl tollste Boxenstopp bei der Tour de TT ist daher der Besuch einer Veranstaltung auf dem heutigen TT Circuit: Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander.
  • Entlang der Tour de TT sind Kunstobjekte der Kunstbewegung Toyismus zu bewundern. Dieser Kunststil ist in den 1990er Jahren in den Niederlanden entstanden. Im Begriff Toyismus steckt das spielerische Element der Kunstwerke, aber auch eine eigensinnige Philosophie. Wo Sie welche Kunstwerke an der Strecke sehen: Moto GP op zijn Kop (Skulptur in Assen), Horsepower Mania (Gemälde in Assen), Snelle Invasie (Skulptur in Hooghalen), Publieke Attractie (Skulptur in Grolloo), Oneindige Ketting (Skulptur in Schoonloo), De Zoete Strijd op de Renbaan (Skulptur in Borger) und De Tijdgeest van de Racerij (Skulptur in Rolde).
  • Auf der Tour de TT erfahren Sie nicht nur alles über die Geschichte des TT, sondern bekommen auch die Schönheit von Drenthe geboten. Das Drents Museum von Assen fasziniert Jung und Alt mit Archäologie, Kunst und Geschichte. In Grolloo bietet sich ein Besuch im C+B Museum an, wo die ehemalige Bluesband Cuby + Blizzards gehuldigt wird. Wenn Sie mehr über die Geschichte der Hünengräber erfahren möchten, lohnt sich ein Besuch im Hünengrabzentrum von Borger. Drenthe von oben erleben Sie bei einem Spaziergang auf dem Baumkronenpfad in Drouwen.
  • Hier endet die Radtour „Tour de TT“. Gönnen Sie sich zum Abschluss etwas Leckeres in einem Café oder Restaurant vor Ort und lassen Sie diese schöne Tour noch einmal Revue passieren.
Endpunkt: Stadsbroek 17
9405 BK Assen

Merkmale