Nach Sibirien (und wieder zurück)

2 Stunden 10 Minuten (13,4 km)
Verwaltet von: Recreatieschap Drenthe

Hätten Sie gedacht, dass Sie durch Sibirien wandern können, ohne eine Landesgrenze zu überschreiten? Sind Ihnen die Orte Zwartschaap, Stadterij und Stuifzand ein Begriff? All dies entdecken Sie bei der Wanderung „Nach Sibirien (und wieder zurück)“.

Die 11 km lange Wanderroute „Nach Sibirien (und wieder zurück)“ führt von Hoogeveen über Stadterij, Stuifzand, Zwartschaap und Siberië nach Tiendeveen und wieder zurück nach Hoogeveen. Durst und Appetit stillen Sie auf dieser Wanderung am besten am Start und Ziel in Hoogeveen oder unterwegs in Tiendeveen.

Sie kommen durch die Ortschaften Stadterij und Zwartschaap (wörtlich: schwarzes Schaf), das Dorf Stuifzand (wörtlich: Flugsand) und nach Siberië (in Anlehnung an das kalte Sibirien). Auf dieser schönen Wanderung gibt es abwechselnd Wald, Wiesen und Ackerland.

Die hiesige Gege…

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Hätten Sie gedacht, dass Sie durch Sibirien wandern können, ohne eine Landesgrenze zu überschreiten? Sind Ihnen die Orte Zwartschaap, Stadterij und Stuifzand ein Begriff? All dies entdecken Sie bei der Wanderung „Nach Sibirien (und wieder zurück)“.

Die 11 km lange Wanderroute „Nach Sibirien (und wieder zurück)“ führt von Hoogeveen über Stadterij, Stuifzand, Zwartschaap und Siberië nach Tiendeveen und wieder zurück nach Hoogeveen. Durst und Appetit stillen Sie auf dieser Wanderung am besten am Start und Ziel in Hoogeveen oder unterwegs in Tiendeveen.

Sie kommen durch die Ortschaften Stadterij und Zwartschaap (wörtlich: schwarzes Schaf), das Dorf Stuifzand (wörtlich: Flugsand) und nach Siberië (in Anlehnung an das kalte Sibirien). Auf dieser schönen Wanderung gibt es abwechselnd Wald, Wiesen und Ackerland.

Die hiesige Gegend heißt Siberië (also: Sibirien). An der gleichnamigen Straße stehen Bauernhöfe, die laut Überlieferung so abgelegen und verlassen waren, dass sie mit den widrigen Bedingungen und schlechten Erfahrungen von Napoleon auf seiner Reise nach und in Russland zu vergleichen waren.

Die Wanderung führt Sie auch nach Tiendeveen, ein Reihendorf am Torfmoor, das dort entstanden ist, wo der Linthorst Homankanal und der Kanal Drijberse Hoofdvaart aufeinandertreffen.

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Was Sie zu sehen bekommen

Startpunkt: Stationsplein 1
7901 AA Hoogeveen

Stationsplein 1
7901 AA Hoogeveen

Pesserstraat 24
7901 LC Hoogeveen

A.G. Bellstraat
7903 AD Hoogeveen

Cavaljéweg
7934 PJ Stuifzand

Hoofdweg 3
7934 PD Stuifzand

Zwartschaap 11
7934 PB Stuifzand

Zwartschaap
7934 PB Stuifzand

7934 Siberie

Kerkweg
7936 TJ Tiendeveen

Kanaal Westzijde
7936 PG Tiendeveen

Siberië
7936 TA Tiendeveen
Endpunkt: Stationsplein 1
7901 AA Hoogeveen

Beschreibung

Startpunkt: Stationsplein 1
7901 AA Hoogeveen
  • Hoogeveen ist 1625 entstanden. Damals erwarb ein gewisser Roelof van Echten ein großes Torfmoor im Kirchspiel (Pfarrbezirk) Zuidwolde. Roelof van Echten war ein alteingesessener Edelmann aus Drenthe, der im „Huis te Echten“ wohnte. Zwecks Urbarmachung des Gebiets wurde die Kompanie der 5000 Morgen gegründet (5000 Morgen entsprechen ungefähr 6000 Hektar). Zur Erschließung des Gebiets wurde ein Kanal mit Seitenkanälen ausgegraben. An der ersten Kreuzung zum ersten Viertel (die heutige Hoofdstraat) entstand ein Dorf. Hoogeveen mauserte sich zum landesweit größten Standort für die Torfherstellung. Eines der bekanntesten Gebäude in Hoogeveen ist die Reformierte Kirche aus dem Jahr 1652, denn hier ist der sogenannte Trommler mit einem Standbild verewigt. Roelof van Echten stellte den Bewohnern seine eigene Kapelle für die sonntägliche Messe zur Verfügung. Davor ließ er einen Trommler eine Runde drehen, um die Menschen zur Messe „zusammenzutrommeln“.
  • Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Hoogeveen. Direkt am Bahnhof sehen Sie ein Kriegsmahnmal. Genau an jener Stelle stürzte 1943 ein Flieger ab, bei dem der Pilot ums Leben kam.
  • Über die Ortschaft Stadterij lassen Sie Hoogeveen hinter sich. Der Name Stadterij verweist auf die Familiendynastie Stadt, die hier einst wohnte.
  • Sie kommen durch das Dorf Stuifzand. Wie der Name Stuifzand (Flugsand) schon sagt, gab es hier schon lange vor der hiesigen Siedlung Sand. Die Sandflächen wurden erstmals im 18. Jahrhundert urbar gemacht, ab etwa 1850 kamen die ersten Siedler. Sie kommen an der biologischen Käserei JUSTA vorbei. Der Begriff Justa ist vom altgermanischen Wort für Käse abgeleitet.
  • Dann setzen Sie Ihren Weg Richtung Zwartschaap fort. Dort steht die kleine, aus Holz erbaute Kirche Bethel (Zwartschaap 11), deren Name „Haus Gottes“ bedeutet.
  • Sie wandern weiter nach Siberië. Die hiesige Gegend heißt Siberië (also: Sibirien). An der gleichnamigen Straße stehen einige Bauernhöfe, die laut Überlieferung so abgelegen und verlassen waren, dass sie mit den widrigen Bedingungen und schlechten Erfahrungen von Napoleon auf seiner Reise nach und in Russland zu vergleichen waren. Auf damaligem Kartenmaterial ist diese Gegend allerdings noch nicht vermerkt.
  • An der Straße Siberië liegt der Rest eines Waldstücks („Kremboong“), das um 1900 für die Forstwirtschaft angepflanzt wurde. 1938 wurde ein Großteil der Bäume gefällt, um agrarische Nutzflächen zu schaffen. Der Rest des Waldes ist inzwischen bekannt für seine zahlreichen Pilze und das dichte Unterholz mit Heidel- und Preiselbeeren. Der Name „Kremboong“ lässt sich auf den Ersteigner Frederik’s Jacob zurückführen, der das Waldstück nach seiner Zuckerrohrplantage Kremboong (Bambussprosse) in Surabaya auf der indonesischen Insel Java benannte.
  • Sie wandern weiter nach Tiendeveen. Dieses Reihendorf am Torfmoor ist dort entstanden, wo der Linthorst Homankanal und der Kanal Drijberse Hoofdvaart aufeinandertreffen. Ab 1830 wurde hier Torf abgebaut. Zeitgleich kamen auch die ersten Bewohner. Nach dem Torfabbau wurden auf den urbar gemachten Flächen Wälder angepflanzt. Ein paar davon sind noch übrig, unter anderem das Waldstück „Kremboong“. Den heutigen Ort Tiendeveen gibt es seit ungefähr 1926.
  • Hinter Tiendeveen wandern Sie über Siberië zurück nach Hoogeveen. In der Nähe der Ortschaft Stadterij kommen Sie wieder auf der ersten Teilstrecke der Wanderung aus und gehen zurück zum Bahnhof. Hier endet die Wanderung „Nach Sibirien (und wieder zurück)“. Gönnen Sie sich zum Abschluss etwas Leckeres in einem Café oder Restaurant vor Ort und lassen Sie diese schöne Wanderung noch einmal Revue passieren.
Endpunkt: Stationsplein 1
7901 AA Hoogeveen