Hünengräber

Hünengräber – prähistorische Grabkammern – sind die ältesten Sehenswürdigkeiten der Niederlande. Sie wurden von der Bevölkerung zur Zeit der Trichterbecherkultur gebaut, und zwar aus Findlingen, die in der Eiszeit in Drenthe abgelagert wurden. In Drenthe liegen sage und schreibe 52 Hünengräber in einem Umkreis von 30 Kilometern.

Top Five

Da es in Drenthe so unglaublich viel zu entdecken gibt, haben Sie wahrscheinlich nicht die Zeit, alle 52 Hünengräber zu besuchen. Deshalb haben wir hier eine „Top Five“ für Sie zusammengestellt. So entdecken Sie in Ihrem Urlaub in Holland ganz einfach die interessante Urgeschichte von Drenthe.

Tipp: Kombinieren Sie einen Besuch des größten Hünengrabs (D27) mit einem Besuch im Hünengrab-Informationszentrum.

Hünengrab-Informationszentrum Borger

Begeben Sie sich in vorgeschichtliche Zeiten und erfahren Sie allerlei Wissenswertes über die Hünengräber im „Hunebedcentrum“ in Borger auf dem Drenther Hondsrug. In diesem Museum lernen Sie die Menschen der Trichterbecherkultur kennen und erfahren, wie es in der Steinzeit zuging. Neben dem Museum liegt zudem das größte Hünengrab der Niederlande.

Besuchen Sie das Hünengrabzentrum

Wissenswertes zu Hünengräbern

Hünengräber sind Massengräber. Die dort beigesetzten Toten erhielten Grabbeigaben wie Schmuck, Beile, Speerspitzen sowie Keramikgefäße mit Speisen und Getränken.

Einst dachte man, Hünengräber seien von Riesen (Hünen) erbaut worden. Daher kommt der Name Hünengrab.

Hünengräber wurden aber in Wirklichkeit von den Siedlern zur Zeit der Trichterbecherkultur errichtet. Und die waren gar nicht so groß, höchstens 1,65 Meter. Diese Menschen konnten demnach aufrecht in einem Hünengrab stehen.

Die Findlinge waren in der Vergangenheit nicht sichtbar. Sie waren mit Sand und Grassoden bedeckt. Man sah nur einen länglichen Hügel und die Spitzen der Decksteine.