Drents-Friese Wold

3 stunden (45,5 km)
Verwaltet von: Recreatieschap Drenthe

Die ausgeschilderte Route Drents-Friese Wold führt durch den 6.100 Hektar großen Nationalpark Drents-Friese Wold, dem nach der Veluwe größten zusammenhängenden Waldgebiet der Niederlande. Aber in diesem Nationalpark radelt man nicht nur im Wald, sondern auch an Sandverwehungen und Sumpfgebieten vorbei und durch die Heide mit Heideseen.

An der Strecke liegen die folgenden Gebiete des Drents-Friese Wold: Berkenheuvel, Waldgebiet Boschoord, Doldersummerveld, Aekingerzand (die sog. „kahlen“ Dünen) und Aekingerbroek, sowie das friesische Appelscha nebst ein paar anderen Dörfern.

Startpunkt der Route ist die Touristeninformation im Ort Diever. Gleich gegenüber befindet sich ein großer, kostenloser Parkplatz. Man kann sich anhand der Schilder auch an anderen Stellen in die Route einklinken. Die Route folgt den Radknotenpunkten: 80, 75, 37, 59, 14, 12, 24, 23, 82, 88, 85, 83, 91, 63, 61, 53, 67 und 89.

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Locations on this route

Startpunkt : Bosweg 2 A
7981LE Diever

Schafpferch Drents-Friese Wold

Appelschaseweg 4
8438 SJ Wateren

Dolmen D52

7981 Diever
Endpunkt: Diever

Richtungen

Startpunkt : Bosweg 2 A
7981LE Diever
  • Der Ort Diever ist um 1181 entstanden und heutzutage vor allem wegen der Shakespeare-Freilichtbühne bekannt. Am östlichen Ortsrand befindet sich ein Hünengrab.
  • Am Dorfanger („Brink“) von Diever sehen Sie das ehemalige Schultehuis aus dem Jahre 1604, in dem früher Recht gesprochen wurde. Jetzt ist hier das Oermuseum West-Drenthe. Gegenüber dem Schultehuis steht ein auffälliges Gebäude mit zwei Säulen und Balkon: Dies war früher das Rathaus der Gemeinde Diever. Auch die St. Pankratius-Kirche aus dem 14. Jahrhundert finden Sie auf dem Dorfanger.
  • Als Teil des Nationalparks Drents-Friese Wold fällt das Gebiet Berkenheuvel durch seine robusten Kiefern auf, unter denen Krähenbeeren wachsen. Das seinerseits im Gebiet Berkenheuvel liegende Wapserzand beherbergt ein restauriertes Fluchtversteck aus dem Zweiten Weltkrieg.
  • Das weitläufige Waldgebiet Boschoord ist Eigentum der Wohltätigkeitsgesellschaft „Maatschappij van Weldadigheid“. In Boschoord liegt der Hof „Hoeve Boschoord“, die ehemalige Kolonie VII der Wohltätigkeitsgesellschaft. In dem Gebäude befindet sich jetzt ein Therapie- und Betreuungszentrum für Menschen mit leichter geistiger Behinderung.
  • Doldersummerveld gilt als eine der artenreichsten Heideflächen der Niederlande. In der Feuchtheide gibt es auch überwucherte Flugsandflächen. Das angrenzende Wapserveld ist mit dem Doldersummerveld verbunden. Beide Heidelandschaften werden von einer Schafherde begrast. Das Informationszentrum Huenderhoeve befindet sich in einem ehemaligen Schafspferch in der Nähe vom Doldersummerveld. Hier erhalten Sie Auskünfte über die Bewirtschaftung der Heide, das Angerdorf Doldersum und das Quellgebiet der Vledder Aa.
  • Das Dorf Zorgvlied liegt an der Grenze zur Provinz Friesland. Der Name geht auf das 1930 abgebrochene Landhaus „Zorgvlied“ zurück.
  • Aekingerzand, auch „Kahle Dünen“ genannt, ist das größte aktive Flugsandgebiet seiner Art im Norden der Niederlande. Die Sandverwehungen sind durch Überweidung und das Abstechen von Plaggen in den Heideflächen entstanden. In diesem Gebiet gibt es eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die vom Flugsand profitiert. Mitten in Aekingerzand ragt ein Aussichtsturm von Staatsbosbeheer (niederländische Forstverwaltung) empor. Ein kurzer Abstecher dorthin lohnt sich. Oder Sie radeln zum Canadameer, um zur Abkühlung ins Wasser zu springen.
  • Die früheren Pfeifengraswiesen Aekingerbroek und Drentse Broek am Rand von Aekingerzand bilden heute das Quellgebiet der Vledder Aa. Von hier aus strömt die Vledder Aa durch die Ortschaften Wateren, Doldersum und Vledder bis in die sogenannte Wapserveensche Aa.
  • Die Radstrecke verläuft weiter nach Terwisscha mit dem Besucherzentrum „Buitencentrum Drents-Friese Wold“ von Staatsbosbeheer. Hier können Sie sich nicht nur über die üppige Natur des Nationalparks und die Freizeitangebote informieren, sondern außerdem selbst mit allen Sinnen den „Wold“ erleben: Riechen, hören und sehen Sie den Wald. Gaststätten und Spielgeräte für Kinder sind vorhanden.
  • Das Dorf Appelscha wird erstmals 1247 unter dem Namen Appels erwähnt, seit dem 19. Jahrhundert unter dem heutigen Namen. Appelscha bedeutet Apfelbaum-Wald. Die Kirche im alten Ortskern Oud-Appelscha wurde 1903 erbaut. Im modernen Glockenturm hängt eine Glocke aus dem Jahre 1435.
  • Der Aussichtsturm auf dem Bosberg in Appelscha ist ein echtes Erlebnis. Er steht auf dem höchsten Punkt des friesischen Festlands, auf einer 27 Meter hohen Wanderdüne, und ist selbst 35 Meter hoch. Ganz oben befindet sich eine Panorama-Plattform mit verglasten Seitenarmen.
  • In Appelscha radeln Sie weiter durch den Forst Appelscha und Smilde zurück nach Diever. Unterwegs beeindruckt nicht nur der Wald, sondern auch der Ausblick auf die Heide. Kurz vor Diever können Sie noch einen kleinen Abstecher zur Shakespeare-Freilichtbühne machen. Danach geht es nach Diever zum direkt am Radweg gelegenen Zollhaus: Es ist am runden Seitenfenster zu erkennen.
  • In Diever selbst können Sie in eine der netten Gaststätten einkehren und sich von der Radtour erholen.
Endpunkt: Diever

Merkmale

Umzug/Route

  • Route eingeben: Natur Route, Freizeitgestaltung
  • Route Eigenschaften: ANWB route, Radewege-Knotenpunktroute, Themen-Routen, Von A nach A
  • Administratorname:
  • Strecke Hindernisse: Übergang über Landstraße , Ebene, Frei liegender (Rad-)Weg
  • Beschildert: Ja
  • Erläuterung Kennzeichnung:
  • Startpunkt:

Zielgruppe

  • FamilienJa
  • JugendlicheJa
  • SchülerJa
  • StudentenJa
  • ErwachseneJa
  • SeniorenJa
  • GruppenJa

Radfahren

  • E-bikeJa
  • ReiseradJa