Reestdal-Route

3 Stunden 10 Minuten (47,0 km)
Verwaltet von: Recreatieschap Drenthe

Mit dem Rad durch die wunderschöne Bachniederung Reestdal auf der Grenze zwischen den Provinzen Drenthe und Overijssel. Wie eine Lebensader schlängelt sich der Bach De Reest durch diese abwechslungsreiche Landschaft. Erst ist das Land trocken, dann feucht und wasserreich; Flachland geht über in leicht hügeliges Gelände. Sie radeln durch Wälder und kommen an Heide und Blumenwiesen vorbei. In der Bachniederung sind besondere Pflanzen und Tiere zuhause. Vielleicht sehen Sie einen Eisvogel vorbeifliegen.

In der Nähe von Meppel und De Wijk ist das Klappern der Störche nicht zu überhören. Die Population der Weißstörche lebt auf den Weiden, in den Bäumen oder auf den Pfahlnesten im Reest-Tal. Für landschaftliche Allüre sorgen nicht zuletzt die Landgüter, die sich schon seit Hunderten von Jahren zwischen den Bäumen präsentieren.

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Mit dem Rad durch die wunderschöne Bachniederung Reestdal auf der Grenze zwischen den Provinzen Drenthe und Overijssel. Wie eine Lebensader schlängelt sich der Bach De Reest durch diese abwechslungsreiche Landschaft. Erst ist das Land trocken, dann feucht und wasserreich; Flachland geht über in leicht hügeliges Gelände. Sie radeln durch Wälder und kommen an Heide und Blumenwiesen vorbei. In der Bachniederung sind besondere Pflanzen und Tiere zuhause. Vielleicht sehen Sie einen Eisvogel vorbeifliegen.

In der Nähe von Meppel und De Wijk ist das Klappern der Störche nicht zu überhören. Die Population der Weißstörche lebt auf den Weiden, in den Bäumen oder auf den Pfahlnesten im Reest-Tal. Für landschaftliche Allüre sorgen nicht zuletzt die Landgüter, die sich schon seit Hunderten von Jahren zwischen den Bäumen präsentieren.

Zum Start der Route begeben Sie sich nach Zuidwolde, zur Ecke Burg. Tonckensstraat-Kerkweg zwischen Radknotenpunkt 62 und 64. In der Hoofdstraat gibt es Parkplätze an der Kirche oder am Supermarkt. Man kann sich anhand der Schilder auch an anderen Stellen in die Route einklinken.

Die Route folgt den Radknotenpunkten: 64, 90, 99, 37, 36, 35, 88, 87, 86, 85, 01, 80, 89, 81, 98, 97, 73 und 62. Bei folgenden Radknotenpunkten lässt sich die Route abkürzen: 99, 88 und 98.

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Was Sie zu sehen bekommen

Startpunkt: Burg. Tonckensstraat
7921 KB Zuidwolde

Burg.Tonckenstraat 49
7921 KB Zuidwolde

Oud Avereest
7707 PN Balkbrug

Staphorst

Schiphorsterweg 28
7966 AC De Schiphorst

Schiphorsterweg 34 -
7966 AC De Schiphorst

Mühle Wieker Meule

Dorpsstraat 65
7957 AS de Wijk

Kerkweg 10
7955 AA IJhorst

Stapelerweg 20
7957 NB De Stapel

Commissieweg
7957 ND De Wijk
Endpunkt: Burg. Tonckensstraat 49
7921 KB Zuidwolde

Beschreibung

Startpunkt: Burg. Tonckensstraat
7921 KB Zuidwolde
  • Die Radtour beginnt im historischen Angerdorf Zuidwolde. In der vorletzten Eiszeit entstand an dieser Stelle eine Geest. Über diesen Sandrücken verlief eine alte Verbindung über Ommerschans zum Tal der Vechte. Im Mittelalter gründeten Siedler hier den Ort Zuidwolde, damals unter dem Namen Suthwalda. Die Siedlung war umringt von weitläufigen Feuchtgebieten. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebiet durch den Torfabbau trockengelegt und urbar gemacht.
  • In Zuidwolde gibt es eine besondere Sehenswürdigkeit: das Museum „De Wemme“ für Kulturgeschichte und Handkarren. Jedes Jahr wird eine neue Ausstellung zusammengestellt. Das Museum beherbergt die größte Sammlung Handkarren der Niederlande. Im Obstgarten ist eine Skulpturenausstellung zu besichtigen. Neben dem Museum befindet sich die Zinngießerei „Tin-Art“. Die ständig wechselnde Sammlung enthält sehenswerte Einzelstücke und eine große Auswahl an Schmuck und Objekten aus Zinn.
  • Nun steigen Sie wieder aufs Rad und verlassen Zuidwolde in südlicher Richtung. Von den Anhöhen aus geht es ins Tal des Baches namens Reest, wo Sie verschiedene Naturreservate erwarten. Laubwälder, trockene Heide, Feuchtheide und Torfmoos wechseln sich ab. Jede Landschaft hat ihre Reize. Dann erreichen Sie die Ortschaften Bazuin, Drogt und Fort.
  • Und danach kommt der Bach Reest in Sicht. Legen Sie hier eine kurze Pause ein, um dem plätschernden Wasser des gewundenen Bachlaufs zu lauschen. Nirgendwo sonst in den Niederlanden ist der natürliche Verlauf eines Baches so gut erhalten wie beim Reest. Springen Sie wieder auf den Sattel und überqueren Sie den Reest. Die Tour führt nun Richtung Wald.
  • Im Forst Staphorst sind Sie plötzlich in einem weitläufigen Waldgebiet, dabei waren hier einst Heidefelder! In den Krisenjahren vor dem Zweiten Weltkrieg wurden die Wälder von Arbeitslosen angepflanzt, um Sandverwehungen Einhalt zu gebieten. Statt eintöniger Baumreihen gibt es hier nun fantastische Naturgebiete mit vielfältiger Flora und Fauna. Hinzu kommen ein paar Weiher. Einige Heidefelder wie De Vier Bergen sind erhalten geblieben.
  • Hinter den Ortschaften Halfweg und Lankhorst überqueren Sie erneut den Bach Reest und radeln dann wieder in Drenthe. Bei der Ortschaft Schiphorst kommen Sie in den reichsten Teil der Bachniederung Reestdal. Der Boden war hier so fruchtbar, dass er Heu im Überfluss hergab. An den prächtigen alten Bauernhöfen und Landhäusern ist der Reichtum noch deutlich abzulesen.
  • In der Nähe von Schiphorst, angrenzend an das Landgut De Havixhorst, kommen Sie zur Storchenstation „De Lokkerij“. Hier werden die Populationen der Störche überwacht und verwaiste Jungstörche aufgefangen und gepflegt. Es lohnt sich, für einen Besuch des außergewöhnlichen Landguts kurz abzusteigen. Der Landsitz De Havixhorst liegt schon seit Hunderten von Jahren zwischen Bäumen versteckt, und doch nur wenige Schritte vom Bach Reest entfernt. Schon 1409 wurde De Havixhorst im Archiv der Abtei Dickninge erwähnt. Das imposante Gebäude stammt in seiner befestigten Form aus dem Jahr 1753. Hier ist nun ein edles Hotel-Restaurant. Sie können in den (Skulpturen-) Gärten und über das hundert Hektar große Grundstück spazieren.
  • In De Wijk ist es Zeit für Kaffee und Kuchen. Das Dorf ist im Mittelalter entstanden. Denn trotz der Nähe zum Bach war es hier trocken und so siedelten sich Bauern an. 1325 wurde das Kloster von Ruinen zum Landgut Dickninge verlagert. Dies hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des Dorfes. In dieser Hinsicht waren auch die Landsitze De Havixhorst und Dunningen von Belang. An der Dorpsstraat im Dorfkern thront die Mühle „De Wieker Meule“, die von ehrenamtlichen Helfern betrieben wird.
  • Nach der Verschnaufpause radeln Sie weiter über den Reest und sind dann wieder in den Gefilden der Nachbarprovinz Overijssel. Dort kommen Sie in IJhorst aus. IJhorst wurde erstmals 1176 als Dorf mit fünf Bauernhöfen am Reest urkundlich erwähnt. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Kirche von IJhorst wird schon 1292 schriftlich erwähnt. Das Gebäude in seiner heutigen Form stammt aus dem Jahre 1823. Unter dem Chor befindet sich die aus 1658 stammende Krypta der Freiherren von Münster. Auch die Äbte des Klosters Dickninge und die Freiherren von De Havixhorst wurden hier beigesetzt. Neben der Kirche ruht der Glockenturm auf einem Fundament aus Findlingen. Man baute damals einen Glockenturm, wenn die Kirchengemeinde den Bau eines Kirchturm nicht finanzieren konnte.
  • In De Stapel können Sie bei Interesse das Informationszentrum „’t Ende“ der Stiftung Het Drentse Landschap besuchen. Es befindet sich im hinteren Teil des stattlichen Bauernhofs ‘t Ende. Bis in die 1990er Jahre hinein wurde der Hof noch bewirtschaftet. Nun erfahren Sie im Informationszentrum mehr über die Region Reestdal.
  • Am Commissieweg auf der Höhe von Eemten können Sie einen Augenblick innehalten und der Opfer sinnloser Gewalt gedenken – am Nationaldenkmal „Muur tegen Geweld“ (Mauer gegen Gewalt). Dort sind die Opfer sinnloser Gewalt mit Namensschildern verewigt.

Die Route führt nun wieder zurück nach Zuidwolde. Lassen Sie dabei die außergewöhnliche Landschaft an Ihnen vorbeiziehen. Radeln macht hungrig. Gönnen Sie sich bei den einladenden Gaststätten von Zuidwolde eine Stärkung und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen.

Endpunkt: Burg. Tonckensstraat 49
7921 KB Zuidwolde