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1771 stellten Gerdt Beckel, Joan Greten, Heinrich Röckers und Wessel Beckel aus der Gemeinde Hesepe den ersten Antrag auf ein Hausgrundstück und ein Stück Land in den „wüsten Gründen“ im Twist. Da die Grenzen damals jedoch noch unklar waren, wurde der Antrag abgelehnt. Im März 1780 reichten sie einen neuen Antrag beim Gutsherrn, dem Fürstbischof von Münster, ein. Gerdt Beckel – auch Eilers oder Püntgerdt genannt – hatte sich offenbar bereits 1781 im Twist niedergelassen: „Am Saume des Moores in der Gegend zwischen Fullen und Rühle trug ein ausgestossener Heuersmann, Herm Eilers (es stellte sich heraus, dass es Gerdt Beckel war), eine Plaggenhütte zusammen, in der Hoffnung, hier unbemerkt ein friedliches Obdach zu finden.“ Doch die Nachbarn…

1771 stellten Gerdt Beckel, Joan Greten, Heinrich Röckers und Wessel Beckel aus der Gemeinde Hesepe den ersten Antrag auf ein Hausgrundstück und ein Stück Land in den „wüsten Gründen“ im Twist. Da die Grenzen damals jedoch noch unklar waren, wurde der Antrag abgelehnt. Im März 1780 reichten sie einen neuen Antrag beim Gutsherrn, dem Fürstbischof von Münster, ein. Gerdt Beckel – auch Eilers oder Püntgerdt genannt – hatte sich offenbar bereits 1781 im Twist niedergelassen: „Am Saume des Moores in der Gegend zwischen Fullen und Rühle trug ein ausgestossener Heuersmann, Herm Eilers (es stellte sich heraus, dass es Gerdt Beckel war), eine Plaggenhütte zusammen, in der Hoffnung, hier unbemerkt ein friedliches Obdach zu finden.“ Doch die Nachbarn rissen seine Hütte ab und vertrieben ihn. Gerdt Beckel zog an einen Stunden entfernten Ort und baute dort eine Hütte: „Der Verfolgte entwich aus den feindseligen Grenzen tief in die Moorwüste hinein, und auf dem zwischen Münster und Holland streitigen Grenzboden – Twist genannt – mit Sicherheit eine Erdhütte wieder aufzubauen, wo die Höhe des Grünlandes ihn gegen Wasser, und die Entfernung von einigen Stunden gegen nachbarliche Unduldsamkeit in Schutz nehmen würden.“

Im Frühjahr 1784 richteten Gerd Bekel, Wessel Bekel, Gerd Heinrich Bekel, Johan Heinrich Greten, Henrich Töben und Henrich Schroers erneut ein Gesuch an den Kurfürsten. Im selben Jahr beschloss der Geheime Rat des Fürstbischofs von Münster die Kolonisierung des Hesepertwist. Die offizielle Zuteilung der ersten sieben Kolonisten erfolgte im Juli 1784. Im September 1784 wurde die Gründungsurkunde verfasst, in der „Gerhard Bekel oder Eilers“ als erster der Heuerleute vom Twist namentlich erwähnt wurde.

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