Der Hof der Familie Hanken befindet sich am Hankenhofweg 31/33. Der älteste bekannte Vorfahre war Roelof Hanken, geboren um 1535. Er wird zusammen mit Willem Poppen vom Gut Poppen in Middendorp 14/16/18 in einem Pfarrregister von 1597 erwähnt. Das Gut Hanken wurde vermutlich vom Gut Poppen abgetrennt. Sein Sohn Jan Hanken folgte ihm nach. Dessen Tochter Geesje Jansen Hanken, die Witwe von Fleminck aus Dalerveen, heiratete im Oktober 1642 Roelof Poppen vom Nachbargut. Nach der Heirat nannte er sich Roelof Hanken. 1654 besaß er das Hankenboo in der Münsterse Twist. 1743 gab es keine Söhne mehr in der Familie, und die Erbin Geesje Hanken heiratete Jan Hammink Weggemans aus Dalen, der sich fortan Hanken nannte. Er stammte aus den wohlhabenden Bauernfamilien von Weggemans, Ten Rodengate und Oldenbanning.
Der älteste Sohn, …
Der Hof der Familie Hanken befindet sich am Hankenhofweg 31/33. Der älteste bekannte Vorfahre war Roelof Hanken, geboren um 1535. Er wird zusammen mit Willem Poppen vom Gut Poppen in Middendorp 14/16/18 in einem Pfarrregister von 1597 erwähnt. Das Gut Hanken wurde vermutlich vom Gut Poppen abgetrennt. Sein Sohn Jan Hanken folgte ihm nach. Dessen Tochter Geesje Jansen Hanken, die Witwe von Fleminck aus Dalerveen, heiratete im Oktober 1642 Roelof Poppen vom Nachbargut. Nach der Heirat nannte er sich Roelof Hanken. 1654 besaß er das Hankenboo in der Münsterse Twist. 1743 gab es keine Söhne mehr in der Familie, und die Erbin Geesje Hanken heiratete Jan Hammink Weggemans aus Dalen, der sich fortan Hanken nannte. Er stammte aus den wohlhabenden Bauernfamilien von Weggemans, Ten Rodengate und Oldenbanning.
Der älteste Sohn, Jan Hammink Hanken, heiratete 1796 Geessien Kroese aus dem Westersebos und zog auf den Hof Sassen im Westersebos. Sein Bruder Lubbert Hanken heiratete 1802 Grietien Hekmans, und sie zogen auf den Gutshof Hanken. 1826 verkaufte Lubbert den Hankenboo bei Münster an Frederik Karperin, Harbert Harberts und Harm Hendrik Wolken. Um 1862 wurde der Hankenhof für Doppelbelegung umgebaut. 1912 wurde der Hof an Harm und Engbert Rocklage verkauft, die 1913 die Südseite des Hofes an Hendrik Hanken, den Enkel von Jan Hammink Hanken, veräußerten. Der Hof blieb über Generationen im Besitz der Familie Hanken, die dort noch heute lebt.