Die Böen der Familien Kaalmink und Rosemann lagen auf der Mönkemate. Das Gut Kaalmink gehörte 1433 Hendrik von Zeelwert. Später ging es in den Besitz der Barone von Ketteler über. 1650 verkaufte diese Familie das Gut an Graf Ernst Wilhelm van Bentheim. 1875 verkaufte Albert Kaalmink seine Gebäude und Ländereien an Levert Wesselnik und erwarb selbst den Boo von Gerrit Jan Zagers, genannt Sagers-Bäcker. 1980 wurde das Kaalminksboo abgerissen. Der bekannte Schoonebeeker Schriftsteller Egbert Karst besuchte das Kaalminksboo und schrieb darüber: „Während die anderen Booherren ihr Vieh versorgten, beobachteten wir interessiert die Zubereitung des traditionellen Boepfannkuchen […] und stellten mit stillem Erstaunen fest, wie großzügig Speck, Wurst, Butter und Eier hinzugefügt wurden.“
1420 übertrug Rolof vo…
Die Böen der Familien Kaalmink und Rosemann lagen auf der Mönkemate. Das Gut Kaalmink gehörte 1433 Hendrik von Zeelwert. Später ging es in den Besitz der Barone von Ketteler über. 1650 verkaufte diese Familie das Gut an Graf Ernst Wilhelm van Bentheim. 1875 verkaufte Albert Kaalmink seine Gebäude und Ländereien an Levert Wesselnik und erwarb selbst den Boo von Gerrit Jan Zagers, genannt Sagers-Bäcker. 1980 wurde das Kaalminksboo abgerissen. Der bekannte Schoonebeeker Schriftsteller Egbert Karst besuchte das Kaalminksboo und schrieb darüber: „Während die anderen Booherren ihr Vieh versorgten, beobachteten wir interessiert die Zubereitung des traditionellen Boepfannkuchen […] und stellten mit stillem Erstaunen fest, wie großzügig Speck, Wurst, Butter und Eier hinzugefügt wurden.“
1420 übertrug Rolof von Laar die Zehnten des Gutes Rosemann an Heino Hammens, einen Verwandten der Familie Von Laar. 1459 verkaufte Henric van Heest die groben und schmalen Zehnten des Gutes zehn Rosenhuys an Henric Hammens, was die Trennung des Gutes Rosemann vom Gut Stegemann belegt. 1486 verkauften Heinrich von Heests Kinder das Gut Ten Rosenhuys samt den Zehnten an das Kloster Frenswegen. Der Rosemann-Boo brannte 1923 ab und wurde wieder aufgebaut. Gesina Rosemann und ihr Ehemann Hindrik Zwartscholten erbten den Boo 1933 nach ihrer Heirat. Sie zogen ein und lebten dort bis 1953. Sie hatten ein neues Bauernhaus errichtet, und ein Teil des Rosemann-Boes wurde als Kuhstall genutzt.