Holtingerveld


Der beste Ausgangspunkt für eine Erkundung dieses Naturgebiets ist der Zugang „Poort Holtingerveld“. Was am meisten auffällt in dem Gebiet, ist der Havelterberg. Diese 19 Meter hohe Anhöhe ist zusammen mit dem Bisschopsberg und dem Woldberg in der vorletzten Eiszeit vor ungefähr 150.000 Jahren (während des Saale-Komplexes) durch Gletscherverschiebungen entstanden. Das Eis schob tonnenweise Material vor sich her und zermalmte es zu einem dicken Landrücken aus Geschiebelehm. Nach der Eisschmelze blieb dieser „Trümmerhaufen“ zurück.

Von den Hün…

Der beste Ausgangspunkt für eine Erkundung dieses Naturgebiets ist der Zugang „Poort Holtingerveld“. Was am meisten auffällt in dem Gebiet, ist der Havelterberg. Diese 19 Meter hohe Anhöhe ist zusammen mit dem Bisschopsberg und dem Woldberg in der vorletzten Eiszeit vor ungefähr 150.000 Jahren (während des Saale-Komplexes) durch Gletscherverschiebungen entstanden. Das Eis schob tonnenweise Material vor sich her und zermalmte es zu einem dicken Landrücken aus Geschiebelehm. Nach der Eisschmelze blieb dieser „Trümmerhaufen“ zurück.

Von den Hünengräbern aus führt einer „steiler“ Weg den Hügel hinauf. Dabei geht es durch trockene Heide mit Heidekraut und geschlängelter Schmiele – wie in vielen anderen Heidegebieten von Drenthe. Oben auf dem Berg sieht es total anders aus. Durch die dicke Schicht Geschiebelehm bleibt das Wasser hier oft an der Oberfläche. So ist es hier viel feuchter als am Hang.

In Drenthe ist die Heide oft sehr nass. Das kommt durch den im Boden vorhandenen Geschiebelehm. Dadurch sickert das Wasser nicht weg. Auch im Holtingerveld gibt es Feuchtheide. Dort gedeihen Doppheide und blaues Pfeifengras sowie seltsamere Pflanzen wie der Lungen-Enzian und die deutsche Rasenbinse.

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