Das Oosteindscheveen (Oosteindschemoor) war einst Teil der ausgedehnten Ländereien der Bauern von Oud-Schoonebeek, deren Höfe sich im Oostersebos und Oosteinde bis zum Ellenbeek (Ellenbach) erstreckten. Es liegt zwischen dem heutigen Veenschapsweg und dem Valendisweg. Östlich des Ellenbeeks trug das Gebiet ebenfalls den Namen Oosteindschemoor, doch dieses Torfmoor gehörte den Bauern von Nieuw-Schoonebeek. Ursprünglich war es ein flaches, mit Gräsern und Teichen bewachsenes Torfmoor, das ab etwa 1935 allmählich bewaldet wurde. Dies begann im Osten bei der Koelveen, wo die Bauern von Schoonebeek in früheren Jahrhunderten Torf für ihre Häuser gruben. Dabei entstanden Löcher im Torf, die sich mit Wasser füllten. So entstand der Name Kuilenveen, umgangssprachlich auch Koelveen. Zwischen 1970 und 1975 wurden große Teile von Oosteindschemoor von Wald überwuchert.
Da es sich um…
Das Oosteindscheveen (Oosteindschemoor) war einst Teil der ausgedehnten Ländereien der Bauern von Oud-Schoonebeek, deren Höfe sich im Oostersebos und Oosteinde bis zum Ellenbeek (Ellenbach) erstreckten. Es liegt zwischen dem heutigen Veenschapsweg und dem Valendisweg. Östlich des Ellenbeeks trug das Gebiet ebenfalls den Namen Oosteindschemoor, doch dieses Torfmoor gehörte den Bauern von Nieuw-Schoonebeek. Ursprünglich war es ein flaches, mit Gräsern und Teichen bewachsenes Torfmoor, das ab etwa 1935 allmählich bewaldet wurde. Dies begann im Osten bei der Koelveen, wo die Bauern von Schoonebeek in früheren Jahrhunderten Torf für ihre Häuser gruben. Dabei entstanden Löcher im Torf, die sich mit Wasser füllten. So entstand der Name Kuilenveen, umgangssprachlich auch Koelveen. Zwischen 1970 und 1975 wurden große Teile von Oosteindschemoor von Wald überwuchert.
Da es sich um ein unberührtes Naturgebiet handelte, das nur in geringem Umfang landwirtschaftlich genutzt wurde, beschloss die Provinz, das Naturschutzgebiet aufzuwerten. Im Jahr 2022 wurden verschiedene landwirtschaftliche Flächen erworben. Durch das Verfüllen von Gräben und den Bau von Dämmen (niedrigen Deichen) wird das Regenwasser länger zurückgehalten. 2024 begann die Renaturierung eines 128 Hektar großen Gebiets mit einem großen Anteil an seltenem Hochmoor. Die Arbeiten werden nicht nur Feuchtheide, Birkensumpfwald und torfbildende Vegetation schaffen, sondern auch seltene Pflanzen und Tiere wie Sonnentau, Glockenheide, Moorfrösche, Kreuzottern und lebendgebärende Eidechsen anlocken. Bestehende Wanderwege werden verlegt und verbessert. Für den Bau der Dämme und das Verfüllen der Gräben wurden große Waldflächen gefällt. Einige Bäume werden nachwachsen, auf den Dämmen selbst werden jedoch keine Bäume gepflanzt. Andere Bäume werden in den Kais wachsen, da viele Bäume es nicht mögen, das ganze Jahr über im Wasser zu stehen.
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