Westlich der Böen von Stegemann, Aalmink, Robbert und Bremann liegen die Mönkemaete und die Ochsenbülte, auf denen die Böen von Helwig, Ringerbrüggen, Kaalmink und Rosemann stehen. Das Gut Ringerbrüggen befand sich auf der Leegrabenbrücke und hieß früher Ringermolen. Dieser Name erinnerte an die Wassermühle, die in der Nähe des Gutes im Leegraben stand und vermutlich zum Gut gehörte. Nach dem Verschwinden der Mühle wurde der Name geändert, und Ringermolen wurde in Ringerbrüggen umbenannt, was auf seine Lage auf der Brücke zwischen Ringe und Hoogstede hinweist. 1393 verlieh der Bischof von Utrecht Jutte von Lare den Zehnten von Ringermolen.
1868 war Wilm Ringerbrüggen E…
Westlich der Böen von Stegemann, Aalmink, Robbert und Bremann liegen die Mönkemaete und die Ochsenbülte, auf denen die Böen von Helwig, Ringerbrüggen, Kaalmink und Rosemann stehen. Das Gut Ringerbrüggen befand sich auf der Leegrabenbrücke und hieß früher Ringermolen. Dieser Name erinnerte an die Wassermühle, die in der Nähe des Gutes im Leegraben stand und vermutlich zum Gut gehörte. Nach dem Verschwinden der Mühle wurde der Name geändert, und Ringermolen wurde in Ringerbrüggen umbenannt, was auf seine Lage auf der Brücke zwischen Ringe und Hoogstede hinweist. 1393 verlieh der Bischof von Utrecht Jutte von Lare den Zehnten von Ringermolen.
1868 war Wilm Ringerbrüggen Eigentümer des Guts Ringerbrüggen. Die Familie Borgmann, die die Boo ausschließlich als Pächter nutzte, war die langjährigen Pächter des zwischen den Höfen von Münster und Hans gelegenen Boes. Das Pachtland gelangte nacheinander in den Besitz der Familien Stokman, Harger und Cöper und wurde schließlich an den Niedersächsischen Siedlungsgesellschaft übertragen. Das Haus wurde abgerissen. Die Siedlungsgesellschaft teilte das Land auf und erweiterte so die Besitzungen der Höfe Klompmaker und Schepers.
Neben dem Gut Ringerbrüggen lag das Gut der Familie Helweg. 1393 erhielt Jutte von Lare vom Bischof von Utrecht ebenfalls den Zehnten des Helweg-Gutes. 1953 wanderte der Booherr und Pächter Langenmaat mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Wenige Jahre später ließ Jan Helweg das Boengebäude abreißen.