Schon 1928 wurde Ruinen als schönes Reiseziel gerühmt. Im Büchlein „Naar Drenthe, toeristisch vakantieoord bij uitstek“ wird die Landschaft als unberührte, schöne Natur beschrieben. Man konnte hier stundenlang auf ruhigen Waldwegen und auf weitläufiger Heide wandern und radeln.
Publikumsmagnet
Der Tourismus kam nach dem Zweiten Weltkrieg erst richtig in Schwung. Die Leute waren mit mehr Freizeit und Urlaubstagen gesegnet und entdeckten scharenweise, wie schön ruhig und großflächig Drenthe ist. 1948 wurde die lokale Touristeninformation (VVV) gegründet, zwei Jahre später der Schafpferch von Ruinen, ein wahrer Publikumsmagnet. Von da an ging es schnell: In den 1960er Jahren eröffnete erstens das Freibad „Engeland“, zweitens baute man die Mühle „De Zaandplatte“ wieder auf.
Ferienpark
1950 ergriffen einig…
Schon 1928 wurde Ruinen als schönes Reiseziel gerühmt. Im Büchlein „Naar Drenthe, toeristisch vakantieoord bij uitstek“ wird die Landschaft als unberührte, schöne Natur beschrieben. Man konnte hier stundenlang auf ruhigen Waldwegen und auf weitläufiger Heide wandern und radeln.
Publikumsmagnet
Der Tourismus kam nach dem Zweiten Weltkrieg erst richtig in Schwung. Die Leute waren mit mehr Freizeit und Urlaubstagen gesegnet und entdeckten scharenweise, wie schön ruhig und großflächig Drenthe ist. 1948 wurde die lokale Touristeninformation (VVV) gegründet, zwei Jahre später der Schafpferch von Ruinen, ein wahrer Publikumsmagnet. Von da an ging es schnell: In den 1960er Jahren eröffnete erstens das Freibad „Engeland“, zweitens baute man die Mühle „De Zaandplatte“ wieder auf.
Ferienpark
1950 ergriffen einige Einwohner die Initiative, einen ersten Bungalowpark zu gründen: Campingzentrum De Wiltzangh. In der Nähe des Schafpferchs baute man 16 einfache Bungalows ohne fließendes Wasser. In den 1960er Jahren kamen gemauerte Bungalows hinzu. Ruinen wurde immer beliebter – und so entstanden immer mehr Ferienparks.
Theehuys Anserdennen
Im selbem Jahr tauchte ein Wohnwagen auf einem Grundstück an einem Radweg auf. Was einfach begann, hat sich zum Theehuys Anserdennen gemausert, einer beliebten Raststätte für Wanderer und Radfahrer. Anfänglich gab es hier weder fließendes Wasser noch Strom oder Kanalisation. Inzwischen ist der Ort mit Spielplatz ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen. Einst gab es Pläne zur Entwicklung des Fremdenverkehrs mit allerlei Freizeiteinrichtungen. Doch die Lage im Naturschutzgebiet Dwingelderveld machte dem einen Strich durch die Rechnung. Das ist wohl auch gut so, denn gerade die Stille, die Schlichtheit und die Natur zeichnen diesen Ort aus.