Wilmsbrücke

Hotspot: Emlichheim

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Drenthe von der Grafschaft Bentheim aus über drei Straßen erreichbar. Die erste Verbindung führte von Emlichheim über Esschebrügge und die Festung Coevorden nach Drenthe. Die zweite Verbindung war ein Sandweg von Emlichheim, der direkt durch das Torfgebiet über die Padhuismade nach Vlieghuis und nördlich über die Schanze Katshaar führte. Von Vlieghuis aus konnte man den östlichen Sandweg über Luitien Sassen und Padhuis nach Schoonebeek nehmen. Dieser führte direkt durch Schoonebeek, vorbei an der Kirche und Oosteinde zu den östlichsten Boën. Die dritte Verbindung war eine östliche Zufahrtsstraße, die von Emlichheim aus ostwärts durch das Torfgebiet, vorbei an mehreren Mooren, dem Galgenberg und dem Hahnenberg nach Wilmsvonder führte, die später durch die Wilmsbrücke ersetzt wurde.

Diese Zufah…

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Drenthe von der Grafschaft Bentheim aus über drei Straßen erreichbar. Die erste Verbindung führte von Emlichheim über Esschebrügge und die Festung Coevorden nach Drenthe. Die zweite Verbindung war ein Sandweg von Emlichheim, der direkt durch das Torfgebiet über die Padhuismade nach Vlieghuis und nördlich über die Schanze Katshaar führte. Von Vlieghuis aus konnte man den östlichen Sandweg über Luitien Sassen und Padhuis nach Schoonebeek nehmen. Dieser führte direkt durch Schoonebeek, vorbei an der Kirche und Oosteinde zu den östlichsten Boën. Die dritte Verbindung war eine östliche Zufahrtsstraße, die von Emlichheim aus ostwärts durch das Torfgebiet, vorbei an mehreren Mooren, dem Galgenberg und dem Hahnenberg nach Wilmsvonder führte, die später durch die Wilmsbrücke ersetzt wurde.

Diese Zufahrtsstraße könnte die Route gewesen sein, die der spanische Oberst Verdugo 1593 benutzte, um von Süden her nach Drenthe zu gelangen. Angeblich wurde in der Nähe der Wilmsbrücke eine spanische Lanze gefunden, ob dies jedoch tatsächlich der Fall ist, ist unklar. Da in der Mühle von Emmelkamp Getreide gemahlen wurde, waren Verbindungen zum Landkreis Bentheim notwendig. Die Straße zwischen Oostersebos und Emlichheim, die über die Wilmsbrücke den GrenzAa überquerte, wurde vermutlich am häufigsten für diesen Zweck genutzt. Soweit bekannt, handelte es sich dabei bereits vor 1900 um eine Brücke und nicht mehr um ein Vonder. Als der GrenzAa zwischen 1929 und 1931 begradigt wurde, verschwanden alle alten Vonder und Brücken, und es wurden mehr als zehn neue Brücken und Vonder errichtet. Dies erleichterte es den Bauern von Schoonebeek, ihre Felder im Landkreis Bentheim zu erreichen.

Bis in die 1960er-Jahre war die Wilmsbrücke der einzige allgemein zugängliche Grenzübergang in Schoonebeek nach Deutschland. Im Juli 1925 berichtete die Zeitung: „Wir haben erfahren, dass der Grenzverkehr zwischen den Niederlanden und Deutschland und umgekehrt ab heute in Oud-Schoonebeek über die sogenannte Wilmsbrücke wieder geöffnet ist. Viele unserer Mitbürger werden diese Nachricht mit Freude aufnehmen, da man sonst, um nach den Grafschaft zu gelangen, über Esschebrugge oder Twist reisen musste.“ Dies verdeutlicht, wie schwierig der Grenzverkehr zwischen den Niederlanden und Deutschland vom frühen 13. bis zum frühen 20. Jahrhundert war.

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